Erfolgreicher Zusammenschluss von Energieberatern

Angesichts des Klimawandels ist die Energieberatung ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell mit sehr guten Wachstumschancen. In diesem Fall erfolgte die Gründung durch die Zusammenlegung von zwei freiberuflich tätigen Beratern.

Hintergrund: Die Mandanten sind zwei erfolgreich am Markt freiberuflich tätige Energieberater, die bisher bereits lose kooperiert haben. Da sich die Geschäftsfelder nur zum Teil decken, erteilten sie den Beratungsauftrag, die Vor- und Nachteile einer Fusion in strategischer und finanzieller Hinsicht zu untersuchen.

Lösungsansatz: Die Aufnahme der Tätigkeitsfelder gab zwar geringe Überschneidungen hinsichtlich des Kundenkreises, in der Mehrzahl der Fälle werden aber unterschiedliche Zielgruppen angesprochen, so dass aus strategischer Sicht ein gemeinsames Vorgehen sinnvoll ist. Zur operativen Einschätzung wurde ein Businessplan erstellt. Die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens und die Einrichtung eines gemeinsamen Büros verursachen zunächst einmalige Gründungs- und Investitionskosten, die das Ergebnis in den ersten zwei Jahren belasten werden. Langfristig überwiegen jedoch die Synergien, mittelfristig sollen neben den beiden Inhabern drei weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Die Gründungsfinanzierung kann aus eigenen Mitteln gestemmt werden, das Wachstum soll hauptsächlich aus den laufenden Überschüssen finanziert werden. Neben einer rein finanzwirtschaftlichen Betrachtung spielten auch die Rechtsform und die Gestaltung der Mitarbeit der beiden Energieberater eine wichtige Rolle, da beide einen Teil der bisherigen Tätigkeiten als Freiberufler weiterführen möchten.

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